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ANTEDILUVIAN “THROUGH THE CERVIX OF HAWAAH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  Bezugsmöglichkeit CD

Antediluvian - Through The Cervix Of Hawwah

TITELVERZEICHNIS:

1. Rephaim Sceptre ...
2.  ... Through The Cervix Of Hawaah
3. Intuitus Mortuus
4. Scions Of Ha Nachash (Spectre Of The Burning Valley)
5. From Seraphic Embrace
6. Luminous Harvest
7. Turquoise Infidel
8. Gomorrah Entity (Perversion Reborn)
9. Erect Reflection (Abyss Of Organic Matter)

Label: Profound Lore Records
Web: www.profoundlorerecords.com

HÖHLEN METAL

Für Fans von: Mitochondrion - Napalm Death - Impetuous Ritual

KANADA

Death Metal aus Kanada. „Loudness By Thy Name!“ könnte das Motto der metallischen Duos lauten, den die beiden Musiker 36 Minuten lang praktizieren. Lyrics? Nebensächlich, weil sie sowie niemand versteht, so kellerguttural reitet der „Sänger“ auf den Brutal Riffs herum, die er sich mit seinem langjährigen Kompagnon zusammengeschustert hat. Ich nehme einfach mal an, die Geschichten, die uns „Haasiophis“ (Guitar, Vocals) und „Nabucodnosor“ (Bass, Vocals) erzählen möchten, handeln von der Periode nach der Erschaffung der Erde bis zur Sintflut, so verstehe ich zumindest den wissenschaftlichen Ausdruck ANTEDILUVIAN, mit dem sie die Band geschmückt haben. Haut auch irgendwo hin, denn wenn man sich den Track „Intuitus Mortuus“ anhört, kann ich vor meinem geistigen Auge den Neanderthaler Kain sehen, wie er seinem Brüderchen Abel das Hirn weich klopft. 2000 Jahre später sind es nur die Schlagzeugbespannungen, die – ist aber jetzt nur eine gefühlte Annahme - wohl nicht aus Menschenhaut bestehen. Fakt ist aber auch, dass dieses Debut Album lange vorbereitet wurde und dass die beiden Musiker in ihren Texten mit etlichen in der Antike immer wieder übernommenen Bibelthesen aufräumen und die Schöpfungsgeschichte aus ihrer eigenen Sicht erzählen.

Die Pforten der Hölle öffnen sich spätestens bei „Scions Of Ha Nachash (Spectre Of The Burning Valley)“ und ich bin zunächst einmal erstaunt, dass zwei (2) Musiker ohne Unterstützung solch einen Krach hinbekommen. Für ihre Live-Präsentationen haben sie sich die schlagenden Dienste von Mars Sekhmet gesichert. ANTIDELUVIAN spielen Death Metal, der viele andere Bands, die sich nur noch aus monetären Gründen mit der Genre-Schublade schmücken, zu Kindergartenbands degradiert. Doomige Riffs wechseln mit gutturaljaulenden Gitarren, die mich an abstürzende Stukkas aus dem 2. Weltkrieg erinnern.

“Unfuckingendlich” schade, dass der ultrageile Headbanger Groove im Track „Luminous Harvest“, der ab Minute 02:30 startet, schon wieder nach 03:33 abgewürgt wird. Dieses grandiose Vergnügen hätte ich mir ein paar Sekunden länger gewünscht! Das gnadenlose Highlight kommt am Ende des Albums: Knappe 7 Minuten gibt es mit „Erect Reflection (Abyss Of Organic Matter)“ auf die Ohren!

Fazit: Interessant, dass sich ANTEDILUVIAN einen Dreck scheren um übliche „Social Networks“ wie Myspace oder Facebook. Einem Online-Auftritt sind sie zwar nicht abgeneigt, aber von zeitgenössischen Modeerscheinungen, denen sich die Bands unterordnen, die ansonsten gegen den Mainstreamgedanken revolutionieren, halten sie nicht viel. Schade zwar, weil sie sich auf diesem Wege ihren Fankreis wohl nie in dem Sinn erschliessen werden, wie sie es eigentlich verdient haben. „Through the Cervix Of Hawaah“ ist nämlich eine der herausragenden Genre-Veröffentlichungen des Jahres, weil sich hier einmal mehr die Seele des „True Death Metal“ blütenrein offenbart.

VÖ: 22.11.11

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Das Highlight als Audioclip: http://www.youtube.com/watch?v=6yQ5Sf7_oZU 

TOURDATEN

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