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AND ALSO THE TREES “HUNTER NOT THE HUNTED”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  Bezugsmöglichkeit CD

And Also The Trees - Hunter Not The Hunted

TITELVERZEICHNIS:

1. Only
2. Hunter Not The Hunted
3. Burn Down This Town
4. Bloodline
5. My Face Is Here In The Wild Fire
6. Black Handled Knife
7. The Woman On The Estuary
8. What’s Lost Finds
9. The Knave
10. Whisky Bride
11. Rip Ridge
12. Angel, Devil, Man And Beast
13. The Floating Man

Label: Resurrection Music
Web: www.resurrectionmusic.com

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: David Bowie – The Cure – Greg Lake – Joy Division

ENGLAND

Wieder mal die Engländer! Eine dunkle, sonore Stimme – wie die von David Bowie - die Musik ist filigran, ambient-hypnotisch, erinnert mich an die ruhigeren, längeren Jams einer Gruppe aus Kalifornien. „The Doors“ war – glaube ich noch einmal – der Name. Scherz. AND ALSO THE TREES spielen mit Stimmungen, mit darkwavigem Flair, orientieren sich klangtechnisch – wie die meisten jüngeren Rock Gruppen zurzeit - am psychedelischen Sound der 70er. “Amon Düül II” (deutsche Krautrock-Legende) fällt mir auch noch ein – was waren das für herrliche Zeiten damals. Experimentell – Kommunenmusik – ohne sich an irgendwelchen Richtlinien zu orientieren, die heute heissen: Charts – wobei die eigentlich gar nicht mehr aussagekräftig sind, die lieben Verkaufs-Charts. Wenn ich sehe, wer sich alles um die Grammy Awards oder – noch schlimmer- die Echo Auszeichnungen bewirbt, dann hat das mit der Qualität der Musik gar nichts mehr zu tun. Marketing, Vertrieb und Zielgruppensegmentierung sind die Schlagworte der Industrie. Hat da eine Gruppe wie AND ALSO THE TREES eine Chance?

Natürlich. Auch schon weil die Band bereits seit 1979 aktiv ist und sich eine ordentlich grosse Fangemeinde – und das völlig zu Recht – erspielt hat. 13 Alben stehen - „Hunter Not The Hunted“ mitgezählt - in der Diskographie. Den Vorgänger „Driftwood“ – das Mini Album – auf 1000 Stück limitiert – habe ich leider nicht mehr bekommen – ansonsten stehen die anderen alle in meiner Sammlung. Sänger Simon Jones, den ich auf der Musikmesse in Frankfurt getroffen habe, als er hobbymässig als Photograph unterwegs war, hat mir versprochen, dass er mir irgendwie ein Exemplar zukommen lassen wird. Schau’n mer mal! (Zitat: Franz Beckenbauer)

Die neue CD bringt 13 mystische und überwiegend ehr ruhige Soundtracks, die vom „Cat Stevens“-ähnlichen Singsang-Sprechgesang des Sängers, der die Gruppe mit seinem Bruder (und Gitarristen) Justin gegründet hat, und die vor allem von den poetisch-lyrischen Verschmelzungen von Text und Musik leben. Eines meiner persönlichen Highlights ist die etwas schnellere Folk Ballade „The Woman On The Estuary“ – ein Stück, das – zum richtigen Zeitpunkt genossen – Gänsehaut verursacht – erinnert mich leicht an die 70er Jahre Folkgeschichten einer Gruppe namens „Pentangle“, falls die noch jemand kennen sollte. (Falls nicht und Ihr interessiert Euch für britischen Folk - unbedingt mal abchecken: http://www.pentangle.info/JMPentangle/HOME.html) Und wie das Hinzufügen eines einzigen Instruments das subjektive Hörvergnügen beeinflussen kann, zeigt „The Knave“: Ein Akkordeon spielt eine melancholische Melodie und ich komme mir vor, als ob mich der französische Sänger Gilbert Becaud persönlich an der Hand nimmt und mich in der Abenddämmerung am Ufer der Seine spazieren führt.

FAZIT: Der ruhige ambiente mit mystischer Sprechgesang-Stimme verzierte Sound ist nicht jedermanns Sache, aber wer einmal eingetaucht ist ins Klangmysterium von AND ALSO THE TREES, bleibt gerne drin im Schneckenhaus, das ihm die englischen Musiker bereiten. Herrliche Musik für die dunkle Jahreszeit oder lauwarme Sommernächte, wenn melancholisch-romantische Stimmung angebracht ist.

VÖ: 30.03.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.andalsothetrees.co.uk/ & http://www.myspace.com/andalsothetreesofficial

TOURDATEN

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Um ein Album qualitativ von einem anderen zu unterscheiden, habe ich Mitte der 70er Jahre begonnen, für jeden Song eine Note zu vergeben, die Summe der Noten aller Songs ergab dann den Notendurchschnitt, anhand dessen ich den Quotienten ermittelte. Zu Beginn “arbeitete” ich mit den Noten “1,5”, “2”, “2,5” und so weiter. Später reichte mir das dann nicht mehr. Ich verfeinerte das Notensystem, in dem ich zusätzlich die “1,25”, “1,75” und “2,25” vergab, Anfang der 00er Jahre kamen dann noch die Zwischennoten “1,875” und “2,125” hinzu. Diese letzten beiden Zwischennoten werden beim ersten Anhören eines Albums nur tendenziös vergeben und später zur “2” oder “1,75” gewandelt. Anmerkung: Eine “1,25” ist äusserst selten und auch die Note “1,5” wird beim ersten Anhören nur ganz selten vergeben. Nach der “2,25” und der “2,5” wird die Bewertung nach unten dann nur noch in “0,5”er Schritten durchgeführt. Ich bin überhaupt nicht verrückt, nur etwas musikverrueckt :-)

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