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ANASTACIA “IT’S A MAN’S WORLD” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anastacia - Its A Mans World mc

TITELVERZEICHNIS:

1. Ramble On
2. Best Of You
3. Sweet Child O’ Mine
4. You Can’t Always Get What U Want
5. One
6. Back In Black
7. Dream On
8. Use Somebody
9. You Give Love A Bad Name
10. Wonderwall

Label: BMG Rights Management
Webseite: http://www.bmg.com/

Time:

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POP ROCK

Für Fans von: Annie Lennox - Christina Aguilera - Joss Stone

USA

Am „James Brown“ Titel „It’s A Man’s World“ haben sich schon mehrere Interpreten die Zähne ausgebissen, im popmusikalischen Bereich fällt mir spontan die Französin Patricia Kaas ein, weil sie diese Aufgabe sogar ganz gut gelöst hat auf ihrem 1993er Album ”Je Te Dis Vous”. Jetzt hat sich die Pop Sängerin ANASTACIA mit 10 von männlichen Kollegen veröffentlichten und geschriebenen Titeln auseinandergesetzt. Der JB-Titel bleibt dem Zuhörer allerdings vorerst erspart. 10 Cover Versionen gibt es auf diesem fünften Studio Album und mit Sicherheit wird es jede Menge Fans geben, die sagen „Cover Versionen gibt es doch zur Genüge - warum tut sich die Sängerin das an?

Die 44jährige aus Chicago macht es sich nicht leicht, sie versucht sich gleich zu Beginn an „Ramble On“, einem meiner absoluten Led Zeppelin Lieblingssongs (von deren dritten 1970er Album) und ... scheitert an diesem Klassiker. Sie bringt den Song nicht schlecht, schafft es aber nicht eine einzige Sekunde lang, diesen filigranen, feinnervigen Song mit Leben zu erfüllen. Lautstärke ist halt zum Glück nicht immer gleichzusetzen mit Top Qualität. Lediglich das musikalische Arrangement - was die Gitarren betrifft - kommt dem Original überraschender Weise recht nahe. Zur Rettung der Dame muss auch gesagt werden: Robert Plant befand sich damals in einer legendären Form, in der ihm kein anderer Sänger (ausser vielleicht Ion Anderson von “Yes”) das Wasser reichen konnte.

Auch „Sweet Child O Mine“ hört sich an wie ein ganz netter Vortrag einer Cover Rock Band und plätschert gemütlich vor sich hin, die „Dreckigkeit“ eines Axl Rose fehlt komplett, beim Stones-Klassiker „You Can’t Always Get What You Want“ fällt die gekünstelte Bemühung auf, Mick Jagger zu imitieren – der Stones Boss hat damals ganz einfach gesungen und seine Seele in den Song gelegt, dem US-Girlie gelingt das überhaupt nicht. Aber auch mal interessant: Produzent Glenn Ballard hat den Song in einen moderaten Country-Gospel-Rocker verwandelt.

Ein weiterer meiner „All-time-Faves“ ist „One“ – im Original von den irischen Rockern „U2“ - hier geht es – dem Produzenten geschuldet – in Richtung melancholische Country Rock Ballade. Die Magie des Originals wird in keiner Sekunde erreicht. „Back In Black“ (Original: AC/DC) haut mich ebenfalls nicht vom Hocker – die wilde Spontaneität der australischen Band wurde im Studio leider nicht erreicht. Die langweiligste „Back In Black“-Version aller Zeiten findet ihren Höhepunkt in einem ohne jegliches Feeling herunter geschrubbtem Gitarrensolo. Da habe ich schon ganz wesentlich bessere Versionen von weniger bekannten lokalen Cover Rock Bands gehört.

Am besten stehen der Sängerin noch die Mainstream-Pop-Rock-Produktionen „Use Somebody“ (O: Kings Of Leon) und „You Give Love A Bad Name“ (O: Bon Jovi), weil sie sich hier zu Hause fühlt!

FAZIT: Das mutige Vorhaben von ANASTACIA, sich an Rock Klassikern zu versuchen, geht nur zum Teil auf. Für Fans der Pop Sängerin ist das Album natürlich ein unverzichtbares “Must Have” für die Kollektion, Musikliebhaber, die daran interessiert sind, die zum Teil schon legendären Songs mal in einem belanglosen popmusikalischen Kleidchen zu hören, können im Prinzip auch nichts falsch machen. Mir persönlich allerdings gefällt die ANASTACIA besser, die mit Funk-Krachern wie „Freak Of Nature“ oder Dance-Pop-Knallern „Boom“ ihre wirklichen Qualitäten gezeigt hatte. Jetzt würde ich mir im Zuge der Gleichberechtigung wünschen, dass von den hier gesponserten Bands & Interpreten jede(r) einen Song von ANASTACIA aufnimmt – das wäre doch mal ‘ne interessante Variante, oder?

VÖ: 09.11.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://anastacia.com/ & https://de.twitter.com/AnastaciaFanily

TOURDATEN

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Um ein Album qualitativ von einem anderen zu unterscheiden, habe ich Mitte der 70er Jahre begonnen, für jeden Song eine Note zu vergeben, die Summe der Noten aller Songs ergab dann den Notendurchschnitt, anhand dessen ich den Quotienten ermittelte. Zu Beginn “arbeitete” ich mit den Noten “1,5”, “2”, “2,5” und so weiter. Später reichte mir das dann nicht mehr. Ich verfeinerte das Notensystem, in dem ich zusätzlich die “1,25”, “1,75” und “2,25” vergab, Anfang der 00er Jahre kamen dann noch die Zwischennoten “1,875” und “2,125” hinzu. Diese letzten beiden Zwischennoten werden beim ersten Anhören eines Albums nur tendenziös vergeben und später zur “2” oder “1,75” gewandelt. Anmerkung: Eine “1,25” ist äusserst selten und auch die Note “1,5” wird beim ersten Anhören nur ganz selten vergeben. Nach der “2,25” und der “2,5” wird die Bewertung nach unten dann nur noch in “0,5”er Schritten durchgeführt. Ich bin überhaupt nicht verrückt, nur etwas musikverrueckt :-)

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