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AEROSMITH “MUSIC FROM ANOTHER DIMENSION!” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  Bezugsmöglichkeit CD

Aerosmith - Music From Another Dimension

TITELVERZEICHNIS:

1. Luv XXX
2. Oh Yeah
3. Beautiful
4. Tell Me
5. Out Go The Lights
6. Legendary Child
7. What Could Have Been Love
8. Street Jesus
9. Can’t Stop Loving You
10. Lover Alot
11. We All Fall Down
12. Freedom Fighter
13. Closer
14. Something
15. Another Last Goodbye

Time:

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3:40
3:04
3:45
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4:37
5:47

ROCK

Für Fans von: Mötley Crue - Foreigner - Buckcherry- Van Halen

USA

AEROSMITH sind Legende. Die Platten der Band sind Kultobjekte, die meisten davon gehören in jede Rocksammlung. Die Rocker aus Boston sind bereits seit Anfang der 70er Jahre aktiv, haben mehr als zwei Handvoll rockiger Meilensteine geschrieben und gehören auch heute noch zum Besten, was die Szene im Genre hergibt. Der Meinung sind natürlich alle beinharten Fans, die sich sowieso jede Note besorgen, die irgendwo veröffentlicht wird - egal, ob es sich jetzt um ein herausragendes Album wie das 1989er Pump" oder eben nur um ein mit mittelmässigen Tracks vollgestopftes Scheibchen wie das 1982er Rock In A Hard Place" handelt.

Die Erwartungsfreude war - auch bei mir - riesengross auf die neue “Music From Another Dimension". Los geht's mit dem für die Band typischen druckvollen Radio-Mainstream-Rocker "LUV XXX", der keine neuen Erkenntnisse bringt, aber die erwartet man auch gar nicht mehr von den Cracks um Steven Tyler & Joe Perry. “Geil" werden die Fans der Band sagen und auch mir gefällt's ganz gut! Die erste Überraschung kommt mit “Oh Yeah" - zumindest für mich als eingefleischten Luftschmied-Fan (ich besitze sämtliche Platten der Band seit den 70ern und habe mir sogar schon - mit Genehmigung aus dem näheren Bandumfeld - einige unauthorisierte Live Mitschnitte von Konzerten ins Regal stellen dürfen)! Hier in diesem Song klingt Chefsänger Steven Tyler dunkler als noch zu früheren Zeiten und die weiblichen Backing Vocals (gesungen von der 17jährigen “American Idol" Teilnehmerin Lauren Alaine - Steven Tyler sitzt in der Casting Show in der Jury) sowie der treibende Drive zeigen die Band AEROSMITH in besten “Skynyrd"-Manier als leibhaftige Southern Rock & Roller. Fetter Song!

Als miminal abgewandelter “Highway To Hell"-Klon startet "Beautiful" (mit dem Gastbeitrag der zweiten Tyler Tochter Mia), dann gibt's ein paar “Beastie Boy'sche" Vocals, bevor der Song letztendlich komplett ins Aerosmith- Universum abdriftet. Joe Perry drückt den Vibratohebel seiner Axt nach unten, um nach einem kleinen Stop mit einem leider nur minikurzen Solo los zu braten. Canonartige Gesänge beenden das Stück abrupt. Interessant. Wie war das noch mal mit keinen neuen Erkenntnissen"?

Die obligatorische Hausfrauenballade gibt es leider auch dieses Mal mit "Tell Me" - der Refrain birgt die Gefahr eines infektiösen Ohrwurms in sich. Bereits beim dritten Anhören ertappe ich mich beim nostalgischen Schwelgen und summe die Melodie mit. Das "Last Child" - Gedächtnisriff (das Orginal gibt es auf dem 76er Album "Rocks") wird ausgegraben in “Out Go The Lights" und Chef Tyler lässt es sich nicht nehmen, ein geiles Mundharmonikasolo beizusteuern. In der alten Heavy Rock Spur wütet das bereits als Single veröffentlichte “Legendary Child", gefolgt von der dritten Album Single "What Could Have Been Love", der "Street Jesus" präsentiert ein wenig Flair vom Song-Klassiker “Toys In The Attic". Die Rockballade "Can't Stop Lovin' You" singt Steven Tyler mit dem Country Star CARRIE UNDERWOOD im Duett. Und wie bereits auf vorangegangen Platten geschehen, darf Joe Perry auch mal ans Mikrofon und zwar im groovigen Rocker “Freedom Fighter" (der so richtig fein nach "Old School Aerosmith Material" klingt aus der Draw The Line"-Phase der Band Ende der 70er Jahre) und im bluesrockigen “Something", in dem es auch die beste Saitenperformance des mittlerweile 62jährigen Gitarrenfetischisten gibt. Und dass es der gute Steven Tyler noch immer drauf hat, beweist er in der abschliessenden Ballade "Another Last Goodbye", in der er noch mal alles auspackt, was die Stimme hergibt vom rauchig- gefühlvollen Ausbruch bin hin zum in höchsten Sphären kreischenden Katzenfauchen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die ewig jungen US Boys diesen Songtitel nicht zu Ernst nehmen und uns weiterhin mit ihrer Musik beglücken.

Die Verabschiedung nicht allzu ernst nehmen brauchen die Käufer der Deluxe Edition, die drei weitere Titel auf einer zweiten Disc bekommen. In “Up On A Mountain" feiert Gitarrist TOM HAMILTON Premiere, in dem er erstmalig die Lead Vocals für einen Aerosmith-Song eingesungen hat. “Oasis In The Night" wird von Joe Perry gesungen und anhand dieser beiden Beispiele fällt allerdings auch auf, dass AEROSMITH ohne die Stimme eines Steven Tyler wohl nie ihre Erfolgsgeschichte über 40 Jahre hinweg hätten aufrecht erhalten können.

FAZIT: Der grossspurige Album Titel “Music From Another Dimension" übertreibt ordentlich. AEROSMITH bieten ihren Fans keinesfalls Musik aus anderen Sphären, aber dafür überzeugen sie wie gehabt mit bodenständigem & authentischem “American Rock & Roll” der Güteklasse A. Nicht das beste Album der Boston-Rocker, aber ein sehr Gutes! Toll: Wer bisher alle Vinyl-Scheiben der Band besitzt, die neue Scheibe gibt es auch als Doppel Vinyl Album inklusive der physikalischen CD mit 15 Titeln. Eine Unverschämtheit allerdings europäischen Fans gegenüber ist die nicht vorhandene “Tempations"-Cover Version “Shakey Ground", die es nur auf der amerikanischen Wal Mart" und der japanischen Album-Edition gibt. Und jetzt wünsche ich mir zum vollständigen Glück im Januar 2013 nur noch eine 40th Anniversary Deluxe Edition des 1973 veröffentlichten Debut Albums mit raren Tracks, Demos und einigen Live-Aufnahmen aus der damaligen Zeit. Ob mich jemand erhört?

VÖ: 02.11.12

Verfügbar: CD & Deluxe CD (+ DVD) + digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.aerosmith.com/#2 

TOURDATEN

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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage

 

 

 

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Um ein Album qualitativ von einem anderen zu unterscheiden, habe ich Mitte der 70er Jahre begonnen, für jeden Song eine Note zu vergeben, die Summe der Noten aller Songs ergab dann den Notendurchschnitt, anhand dessen ich den Quotienten ermittelte. Zu Beginn “arbeitete” ich mit den Noten “1,5”, “2”, “2,5” und so weiter. Später reichte mir das dann nicht mehr. Ich verfeinerte das Notensystem, in dem ich zusätzlich die “1,25”, “1,75” und “2,25” vergab, Anfang der 00er Jahre kamen dann noch die Zwischennoten “1,875” und “2,125” hinzu. Diese letzten beiden Zwischennoten werden beim ersten Anhören eines Albums nur tendenziös vergeben und später zur “2” oder “1,75” gewandelt. Anmerkung: Eine “1,25” ist äusserst selten und auch die Note “1,5” wird beim ersten Anhören nur ganz selten vergeben. Nach der “2,25” und der “2,5” wird die Bewertung nach unten dann nur noch in “0,5”er Schritten durchgeführt. Ich bin überhaupt nicht verrückt, nur etwas musikverrueckt :-)

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