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ADELE “21”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page     Bezugsmöglichkeit CD

Adele - 21

TRACKLISTING:

01.  Rolling In The Deep
02.  Rumour Has It
03.  Turning Tables
04.  Don’t You Remember
05.  Set Fire To The Rain
06.  He Won’t Go
07.  Take It All
08.  I’ll Be Waiting
09.  One And Only
10.  Lovesong
11.  Someone Like You
12.  If It Hadn’t Been For Love (Bonus Track)
13.  Hiding My Heart (Bonus Track)

GOSPEL POP

Für Fans von:  Lisa Stansfield  - Jennifer Hudson - Leona Lewis

ENGLAND

Mit bluesigem Piano-Riff startet ADELE in ihre zweite Solo Scheibe „21“. Die bereits im November 2010 veröffentlichte Single „Rolling In The Deep“ startet die CD und zeigt, wo es lang geht. Hier ist eine Sängerin am Mikrofon, die ordentlich Dampf macht. Nach ihrem starken Debut stand natürlich die Frage im Raum: Würde es der 21jährigen gelingen, an den grossen Erfolg des Vorgängers „19“ anzuknüpfen. Viel hat sich getan in der Zwischenzeit, sie gewann – zu Beginn ihrer Karriere wurde sie sogar als “Amy Winehouse” - Nachfolgerin abgestempelt, von diesen “Vorwürfen” hat sie sich letztlich frei geschwommen und 2009 hat sie sogar - obwohl andere favorisiert gewesen waren – einen Grammy in der Kategorie „New Artist“ abgestaubt.

Auch der zweite Song „Rumour Has It“ klopft am Anfang mit lauten Drums, mutet fast „gospel-poppig“ an, auch wenn ein – sonst in diesem Genre üblich - unterstützender Chor ausbleibt. Erinnert etwas an den Retro-Sound der 60ies. Worin mich auch das plötzlich einsetzende „Handclapping“ bestätigt. Klingt „very british, indeed”. Der plötzliche Tempowechsel zum Balladesken hin lässt mich an das Songwriting eines – inzwischen schon längst vergessenen – englischen Songwriters denken. Paul Ryan (der verstorbene Bruder des Ende der 60er Jahre erfolgreichen Sängers Barry Ryan) arbeitete mit ähnlichen Stilmitteln: Viel dramaturgisch aufgebauschtes Piano und unberechenbare Melodien.

Turning Tables“ ist eine feine Piano Ballade, wieder besticht ADELE mit tollen Vocals, dieses Mal unterstützt von sinfonischen Klängen. Auch die restlichen Lieder zeigen, dass die Engländerin zum Besten gehört, was sich derzeit auf dem britischen Pop Markt tummelt. „He Won’t Go“ erinnert mich am Anfang ganz kurz mit seinem Piano-Lick an einen Uralt-Rolling Stones Klassiker (“Monkey Man” von der 69er “Led It Bleed” Scheibe, entwickelt sich dann zum bisher besten Stück der CD. Guter rock-pop-souliger Groove. Das Drumming hat (gewollt oder nicht) minimale Elemente von Kraftwerk’s „Transeuropa Express“ abgestaubt.

Der oben noch vermisste Chor meldet sich dann zum ersten Mal in der Ballade „Take It All“. Wir bleiben in der Gospel- Ecke mit dem an die Songs von Dusty Springfield & Nina Simone erinnernden Groover „I’ll Be Waiting“. Monströs balladesk wird’s in „One And Only“ und das atemberaubende „Lovesong“ bedeutet eine Abkehr vom bisherigen Sound: Jetzt gibt es viel Gefühl (Adele singt auch in einer etwas tieferen Stimmlage) mit akustischer Gitarre und Akkordeon-Begleitung. Gute Abwexlung und ebenfalls einer der besten Songs der CD.  „Someone Like You“ ist eine weitere Ballade, in der sich Adele selbst mit einigen Piano-Arpeggios begleitet.

Die Käufer des iTunes Albums erhalten die Bonus Tracks „If Id Hadn’t Been For Love“ (toller unplugged Song, der Adele mit gedoppeltem starken Refrain-Gesang und einer bluesig gespielten akustischen Gitarre zeigt) und „Hiding My Heart” (ebenfalls eine gitarrenakustische Ballade).

FAZIT: Eine Platte, die Auseinandersetzung mit den Songs verlangt. Beim ersten kurzen Hinein hören dachte ich noch, na ja – nichts besonderes, aber als ich dann eine halbe Stunde später konzentriert zuhörte: Die Kehrtwendung. ADELE zieht den Hörer mit ihrem intensiven Vortrag mitten hinein in die Songs, aus denen es letzten Endes kein Entrinnen gibt. Ein bluesig-soulig-gospeliges Pop Album, dessen Songs Zeit brauchen zur Entfaltung - eindeutig besser als das Debut vor 2 Jahren!

VÖ: 21.01.11

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.adele.tv/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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Um ein Album qualitativ vom anderen zu unterscheiden, habe ich Mitte der 70er Jahre begonnen, für jeden Song eine Note zu vergeben, die Summe der Noten aller Songs ergab dann den Notendurchschnitt, anhand dessen ich den Quotienten ermittelte. Zu Beginn “arbeitete” ich mit den Noten “1,5”, “2”, “2,5” und so weiter. Später reichte mir das nicht mehr. Ich verfeinerte das Notensystem, in dem ich zusätzlich die “1,25”, “1,75” und “2,25” vergab, Anfang der 00er Jahre kamen noch die Zwischennoten “1,875” und “2,125” hinzu. Diese beiden Zwischennoten werden beim ersten Anhören nur tendenziös vergeben und  später zur “2” oder “1,75” gewandelt. Anmerkung: Eine “1,25” ist äußerst selten und auch die Note “1,5” wird beim ersten Anhören ganz selten vergeben. Nach der “2,25” und der “2,5” wird die Bewertung nach unten nur noch in “0,5”er  Schritten durchgeführt. Ich bin überhaupt nicht verrückt, nur etwas musikverrueckt :-)

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